nahe dran
Weg nahe an der Ostsee
bettelnde Kids
bettelnde Kids in Riga
alte Fabrik
idylisch gelegene Industriebrache
relaxen
Sonne, Meer, Strand und Relaxen
mal wieder ein Campingplatz
windiger Campingplatz am Meer
Track 16.6.

Wetter:

mies, aber dann

Tag:

252 km

Gesamt:

2738 km

Mittwoch in Lettland

Lettland  Das Wetter nervt so langsam früh morgens ist alles wunderbar, um dann langsam dicht zu ziehen und blauer Himmel wechselt sich mit schweren Regenwolken ab. In Riga kommen wir somit mal wieder im strömenden Regen an und stecken in einem Verkehr, der erstmal mit Stau auf rutschigem Kopfsteinpflaster beginnt. Elektrische Busse, die einem bis auf wenige cm auf die Pelle rücken sind auch nicht die Erfüllung unserer Träume.

Aber zumindest zur Touristeninformation wollen wir und einen Aufkleber sowie eine paar Ansichtskarten kaufen. Die Info und einen Andenkenladen finden sich recht schnell und während Thomas und ich los gehen, passt diesmal Frank auf die Moppeds auf. Zur Erkundung der Stadt bräuchte man einen sicheren Unterstellplatz, aber Stadtbesichtigungen sind ja eigentlich auch weniger geplant.

Wir werden dann auch hier mal wieder von einer Horde bettelnder Kids bedrängt. Zumindest "Njet! und No!" kann ich aber und das gleichzeitige Ignorieren zeigt seine Wirkung, sie wandern zu Thomas und nerven dort weiter, weil er wohl nicht energisch genug war ;-)

Riga lohnt sich sicherlich für einen gezielten Besuch - im Gegensatz zu vielen anderen Städten wurde über Jahre wegen Geldmangel die alte Bausubstanz nicht abgerissen und musste hässlichen Neubauten Platz machen, sondern ist seit der Unabhängigkeit Lettlands jetzt nach und nach renoviert worden. Wir können eine bischen beim Vorbeifahren davon sehen, aber da es schon wieder nieselt...

Nun wollen wir hier aber raus, werden allerdings auf Umwege gezwungen. Die Anzahl der Einbahnstrassenschilder ist doch arg übermächtig und führt uns zuerst in die Richtung, aus der wir gekommen sind und ohne das Überfahren von durchgezogene Linien und dem Ignorieren diverser Schilder, müssten wir wohl wieder über Polen zurück nach Deutschland.

Hinter Riga geht's aber wieder an der Küste entlang, die wir auch hier fast direkt anfahren können. Dass nun auch endlich mal Sonne zum relaxen einlädt, tut sein übriges. Ein paar Fotos einer der unzähligen verlassenen Fabriken, die wir überall am Wegesrand sehen, sind auch noch drin. Und schliesslich finden wir einen wirklich tollen Campingplatz in Dzeni direkt am Strand mit der obligatorischen Bar/Restaurant Kombination.

So wie jetzt sollte das Wetter eigentlich immer sein, nur der Wind nervt etwas, aber so nahe am Wasser, der Brandung lauschen, die Sonne im Gesicht spüren, das Motorrad neben dem schon aufgestellten Zelt...ein schöner Abschluss eines feuchten, aber zum Ende hin sehr netten Tourtages. Nach einem guten Abendessen im Restaurant verkriechen wir uns zufrieden in die Schlafsäcke.

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Text&Bilder ©2oo4 - Andreas Just      Letzte Änderung: 15.o5.2oo6