Marinemonument
Marinemonument
Handyfilmerei
Handyfilmerei
Urlaubsgebiet
Urlaubsgebiet
Mosaik
Mosaik
hoteleigener Strand
hoteleigener Strand
Track o6.o6.

Wetter:

naja - top!

Hotel:

N 457'52"
E 3331'5"

Tag:

49 km

Gesamt:

4151 km

Montag Austag

Ukraine  Das Frühstück zieht sich heute, aber wir haben ja nix grossartiges vor. Gegen halb zehn gehts auf die Nehrung. Ich nenne die Strasse mal so, da links das Schwarze Meer und rechts ein grosser See die gesamte Strecke begleitet. Viele Bauruinen sind in Richtung schwarzes Meer zu sehen. Laut unserem Gastgeber sind das meiste amerikanische Investoren gewesen, die sich zum einen nach dem 11.9. als auch nach den Aufständen in der Ukraine zurückgezogen haben. Nun steht der Kram da rum und Geld für die Beseitigung gibt es nicht.

Ein Marinemonument lockt noch für ein paar Fotos und dann sind wir auch schon in Jevpatorija. Irgendeine Strandpromenade wird es hier wohl geben und so fahren wir soweit wie möglich Richtung Küste und landen mitten in einem Urlaubsgebiet. Riesige Parkanlagen mit Hotels, kleine Ferienhäuser und Kioske kurz vorm Strand sind die vorherschenden Bauwerke. An einem dieser Kioske machen wir eine ausgedehnte Pause, trinken Kaffee und beobachten die Leute, die unsere Motorräder bestaunen.

Bevor wir rechtzeitig zum Mittagessen zurück ins Hotel kommen, wollen wir zumindest ein paar Postkarten kaufen. Das stellt sich als relativ schwierig heraus - nur wenige bieten sowas an und dann in Mengen, die Thomas und mir nicht reichen. Mehrere kleine Shops werden angefahren bis eine ausreichende Anzahl vorhanden ist. Ein Flasche Wodka für unser Gastgeber in Odessa und eine Stange Marlboro für 8EUR kaufe ich auch noch ein. Das Mittagessen war sehr gut und nun dürfen wir auch noch ins Büro des Hotels und ein paar Grüsse in Internetforen loswerden.

Den Nachmittag verbringt Thomas am Strand. Da dort keinerlei Schatten ist und ich es echt nicht mit Strandvergnügen habe, sind die Sicherung von Fotos und dem Schreiben von Postkarten meine Beschäftigung.

Ein protziger Geländewagen mit 'toller' Musikanlage (sic!) steht vor unserer Tür - dazu gehört ein Trupp junger Leute, die unsere Motorräder kaufen wollen. Ein bischen Lügen beim Preis, sowie die hohen Kilometerleistungen, lassen den Wunsch dann schnell verschallen. Da die Motorräder im Reisepass eingetragen sind, wäre das sicherlich auch keine gute Idee ;-)

Wir spazieren die Uferpromenade einmal nach links, um in einer Urlaubszone zu landen und dann nach rechts und finden uns auf Sanatoriumsgelände wieder. Die Gebäude machen zwar eher den Eindruck, als wenn sich hier nix mehr abspielt, aber da wird tatsächlich noch saniert - riesige Mosaiken an den Wänden sind ein paar Fotos wert und langsam wird es Zeit fürs Abendbrot.

Schade dass das Hotel so weit nördlich auf der Krim liegt - den Service bei dem Preis - das wäre ideal um die Südküste zu erkunden. Denn die 4 Tage auf der Krim sind eigentlich zu wenig. Da gibt es noch soviele gelbe Strässchen, die entdeckt werden wollen. Die Krim halte ich mal im Hinterkopf für eine zukünftige Tour.

Ein paar Biere später gehts ins Bett, um für den morgigen, langen Streckenabschnitt nach Odessa gewappnet zu sein.

next

- nach oben -


Text&Bilder ©2oo6 - Andreas Just      Letzte Änderung: 12.o7.2oo6