Viele werden sicherlich zurückschrecken, aber die weit verbreitete Abneigung gegen Spinnen ist im Grunde nicht zu erklären. Die in Europa heimischen Arten sind für Menschen vollkommen ungefährlich.
Mich haben Spinnen schon immer fasziniert. Ihre unterschiedlichen Jagdmethoden sind bei näherer Betrachtung spannender als die Jagd von grossen Tieren. Ob die Verfolgung (Jagdspinnen), das Anschleichen und Springen (Springspinnen) oder der Fallenbau (Webspinnen) - nahezu alle Techniken werden durch diese Tiere abgedeckt.

Die Spinnen gehören - da es häufig falsch gesagt wird - nicht zu den Insekten, sondern bilden eine eigene Gruppe der Spinnentiere (wozu übrigens auch mein Logo - der Skorpion - gehört).



LISTSPINNE
Die Listspinnen sind eine Untergruppe der Familie der Jagdspinnen. Es ist nicht einfach sie zu finden, da sie sich sofort verstecken, sobald ein Schatten auf sie fällt oder eine andere Störung Gefahr bedeuten könnte. Diese Spinne kann bis zu 2cm gross werden und als eine der wenigen Arten zweimal im Jahr Nachwuchs zeugen.





KUGELSPINNE
Ihren Namen haben sie von ihrem Hinterleib der sich bei allen Kugelspinnen kugelfoermig nach oben wölbt. Dieses Bild wirkt durch Gegenlicht, das die Beine der Spinne in einem schönen Kontrast zeigt.





BALDACHINSPINNE (Linyphia sp.)
Nun doch ein lateinischer Name. herman vanuytven machte mich netterweise auf ein paar falsche Namensvergaben (dieses und die nächsten drei Bilder) aufmerksam. Die Baldachinspinnen bauen Fangnetze die wie eine Decke ueber den Pflanzen liegen. Auf dem Bld kann man gut den Spinnenfaden sehen, der praktisch ununterbrochen in einer Drüse im Hinterleib erzeugt wird.





KRABBENSPINNE (Philodromus sp.)
Und noch ein erneuerter Name - weitere Infos und ein paar tolle Aufnahmen findet Ihr unter crabspiders.





RADNETZSPINNE
Einige der Radnetzspinnen haben eindeutig erkennbare Kreuze auf dem Hinterleib (Kreuzspinnen), andere - so wie dieses Exemplar - sind einfarbig. Dieses Tier sitzt in der Nähe seines gewobenen Unterschlupfes und ist ca 8mm gross.





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Text/Bilder/Design © 1997 Andreas Just